View Full Version : Grüße!
Sacrificium
04-14-2004, 06:16 AM
Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum, deshalb wollte ich erstmal alle begrüßen :) ! Mich würde mal interessieren, wo ihr her kommt!
Ich selbst komme aus Mittelhessen, genauer gesagt Dillenburg. Woher kommt ihr und gibt es bei euch eher viele oder wenige Freunde schwarzer Musik?
MfG
Sacrificium
schattenfuerst
04-14-2004, 07:14 AM
tag
komm aus wien ---> doch "viele" schwarze musik hörer, jedoch brav gesplittet in metal und gothic.
.................................................. ............................................
hi
I'm from vienna (austria). there are much people listening to "black music". but it's splitted into metal and gothic.
Schackessper
04-14-2004, 08:04 AM
Grüß Dich!
Bin auch aus Hessen, aus Lauterbach in der Nähe von Fulda, allerdings bin ich dort nur geboren, lebe seit ca 12 Jahren in Oberbayern am Chiemsee.
Ich kenne zwar inzwischen ein paar Leute, die auch Metal hören, aber eigentlich keinen Menschen, mit dem ich wirklich meinen Musikgeschmack teilen könnte und es auch menschlich gesehen große Verbindungen gäbe.
Hier gibt es aber wirklich extrem wenig Metal-Hörer!
Schaut mal bei Musikersuchanzeigen oder Kontaktanzeigen..... ...das sind alles Leute aus dem Norden und Osten Deutschlands, die man da finden könnte... ....das spiegelt wohl auch ungefähr wieder, wie es hier so mit Metalern aussieht :-(
Yoris
04-14-2004, 09:13 AM
Tag!
Ich bin wie Schattenfürst auch aus Wien. Kann also nicht viel mehr sagen, als er schon ober mir getan hat. Ich für meinen Teil hab nicht viele Freunde, die Metal hören. Aber eigendlich ist mir das auch egal, Freunde sind Freunde, egal was für einen Musikgeschmak sie haben.
Sacrificium
04-14-2004, 09:30 AM
Das ist schon richtig, aber mit Leuten befreundet zu sein, die den gleichen Musikgeschmack haben iwe man selbst, finde ich sehr positiv! Man streitet sich (normalerweise) nicht darüber, welche Musik denn jetzt "besser" ist und man hat immer ein Gesprächsthema! Außerdem gibt es halt auch oft Interessen, die Leute die Metal oder Gothic hören teilen.
Yoris
04-17-2004, 04:10 PM
Das stimmt, man hat immer ein Gesprächsthema. Aber es is nicht ganz so, wie man sich das einbilden möcht. Nicht jeder Metal-Fan is der "Nette Typ von Nebenan" wie man(ich zumindest) am Anfang glaubt. Klar hat man mal ne gemeinsame Basis(die Musik), aber oft ists auch ned mehr als nur das.
Achja, deinen meist gesagtesten Satz versteh ich nur allzu gut(warscheinlich geht es vielen hier so). Aber in letzter Zeit bin ich eigendlich garnimmer mit solchen Sprüchen konfrontiert worden. Komt vieleivht auch daher, das ich bischen bunter geworden bin ;)
Schackessper
04-18-2004, 10:41 AM
...aber Schwarz tragen WEIL man Metal und Gothic hört..... ..ich weiß nicht...
Ich laufe auch bunt herum, wenn mir danach ist, und bislang eigentlich garnicht so oft in Schwarz,
obwohl ich fast ausschließlich (mengenanteilmäßig) Metal höre ;-)
Ich wurde auch mal von so Pubertierenden "Satanist" genannt *g*
..wegen schwarzem T-Shirt, auf welchem stand "Dead People are cool"
und meinen langen Haaren wahrscheinlich.... *g*
Yoris
04-18-2004, 12:54 PM
Jo, wie gesagt, ich bin auch viel bunter als früher unterwegs. Als ich angefangen hab, so richtig Metal zu hören, dachte ich, dass ich das unbedingt an meiner Kleidung jedem sichtbar ins Gesicht halten müsse. Ich wollt einfach "dazugehören". Als Jugendlicher in dem Alter sucht man sich (glaub ich mal) oftmals eine Gruppe, mit der man sich Identifizieren kann, wo man dabei sein will. Weiß nicht, ob das allgemein auf jeden zutrifft, bei mir war es jedoch so.
So, irgendwann hab ich begriffen, dass Kleider keine Leute machen. Ich hab mich auch selbst unwohl gefühlt nur in schwarzen Klamotten, das is einfach nicht mein Stil, nur Dunkel rumlaufen und böse schauen. Ich bin eher eine Frohnatur ;) und das ewig eintönige Schwarz wollt ich einfach net mehr.
Heißt nicht, dass ich jetzt mit knallgelben Pullis und so rumlaufe, meine Farbwahl is schon eher dunkel, aber eben halt nicht nur schwarz. Ich will auch garnichtmehr zu irgendeiner Szene dazugehören, weil man da einfach so in eine Schublade gesteckt wird und aus. Ich zieh an was mir Spaß macht. Jeder sollte anziehen, was ihm Spaß macht. Da muss ich mich an keine Regeln halten, Gott sei Dank! Leider sind viele Leute halt zu beschränkt in ihrer kleinen Welt, um maches zu akzeptiern. Aber ich muss ja eh niemandem was beweisen, also kümmerts mich auch eher weniger, wenn ich blöd angemacht werde.
Yoris
04-19-2004, 09:49 AM
ui, ich bin ein ganz schlechter Trinker, wo dus grad erwähnst ;). Find ich aber eh besser so, wenn ich mich wirklich betrinken will, muss ich nicht soviel Geld ausgeben, weil ich keine so große Menge an Alkohol benöte, um in einen rauschigen Zustand zu gelangen.
Eigendlich toll, das man durch Musik einen dazu bringen kann, seine Lebenseinstellung zu ändern. Steckt schon viel Macht in Musik allgemein.
Seelensplitter
04-21-2004, 07:55 AM
grüß dich,
ich komme aus der guten Pfalz.
es ist ganz schön einsam hier...in der pfalz mein ich...hmmmm...hin und wieder sehe ich in der kulturruine jemanden mit einem dornenreich hemd rumlaufen....
TalitaScarlet
05-20-2004, 07:32 AM
hi, ich bin aus Hessen, bei Wiesbaden.
Devourment
05-22-2004, 06:18 AM
Ein Pfälzer? Woher genau? Bin aus Ludwigshafen...
Ich selbst kleide mich seltener wirklich "schwarz", Äußerlichkeiten sind eben das, woraufs bei Menschen am wenigsten ankommt.
Schackessper
05-22-2004, 02:15 PM
Ich finde nicht, daß es auf Äußerlichkeiten am wenigsten ankommt, sondern vielleicht eher auf eine wahrhafte Verbindung von Innerem und Äußerem. Ich glaube, man kann schon oft, wenn man etwas Übung und Interesse dafür hat, vom Äußeren auf innere Werte schließen.
Mir ist Äußerliches auf jeden Fall auch sehr viel wert, ich denke aber mal nicht, daß ich aus diesem Grund zwangsläufig oberflächlich bin....
Devourment
05-23-2004, 04:24 AM
blubb. :rolleyes:
Ich finde nicht, daß es auf Äußerlichkeiten am wenigsten ankommt, sondern vielleicht eher auf eine wahrhafte Verbindung von Innerem und Äußerem. Ich glaube, man kann schon oft, wenn man etwas Übung und Interesse dafür hat, vom Äußeren auf innere Werte schließen.
Mir ist Äußerliches auf jeden Fall auch sehr viel wert, ich denke aber mal nicht, daß ich aus diesem Grund zwangsläufig oberflächlich bin....
Schließe mich an, schließlich kann man das Innere auf den ersten Blick nicht sehen, sondern muss vielleicht 4 oder 5 mal hinschauen, um sich ein Bild zu machen.
Bspw. kann man ja anhand von Band Tshirts erkennen, welche Musik die Person hoert, und wenn man sie selbst kennt, kann man darauf schließen, nein - tippen eher, wie dieser Mensch sein Leben lebt. Ansonsten gibt es ja genuegend Anhaenger, die symbolisieren, dass jemand ein Asatru oder Antichrist oder aehnliches ist.
Rabenkind
05-23-2004, 08:11 AM
Schließe mich an, schließlich kann man das Innere auf den ersten Blick nicht sehen, sondern muss vielleicht 4 oder 5 mal hinschauen, um sich ein Bild zu machen.
Aber dadurch wird das "Innere" doch nicht weniger wichtig oder interessant (?), im Gegenteil ...
Bspw. kann man ja anhand von Band Tshirts erkennen, welche Musik die Person hoert, und wenn man sie selbst kennt, kann man darauf schließen, nein - tippen eher, wie dieser Mensch sein Leben lebt. Ansonsten gibt es ja genuegend Anhaenger, die symbolisieren, dass jemand ein Asatru oder Antichrist oder aehnliches ist.
Man kann darauf TIPPEN, sehr richtig ... und genau diese "Unsicherheit" macht den ersten rein äusserlichen EIndruck meiner Meinung nach bereits zu etwas sehr oberflächlichem ...
Und wenn Du WIRKLICH daran glaubst, dass Dir irgendwelche Bandshirts oder gar Anhänger auch nur irgendetwas über das Seelenleben eines Menschen zu verraten wissen, so tut es mir ehrlich leid ... sorry, aber ich persönlich bezweifle, dass jeder, der ein umgedrehtes Pentagramm mit sich herumträgt, zwingend mit tiefstem Herzen ein "Satanist" sein muss - ebenso wenig glaube ich, dass mehr als eine handvoll aller Metaller, die es eben irgendwie "cool" finden, einen Thorshammer zu tragen, auch nur eine Zeile der Edda gelesen haben, oder vielleicht mehr als zwei namen der nordischen Götterwelt aufzusagen wissen ...
In diesem Sinne - nicht alles, was Gold ist, funkelt ...
Rabenkind.
Aber dadurch wird das "Innere" doch nicht weniger wichtig oder interessant (?), im Gegenteil ...
Man kann darauf TIPPEN, sehr richtig ... und genau diese "Unsicherheit" macht den ersten rein äusserlichen EIndruck meiner Meinung nach bereits zu etwas sehr oberflächlichem ...
Und wenn Du WIRKLICH daran glaubst, dass Dir irgendwelche Bandshirts oder gar Anhänger auch nur irgendetwas über das Seelenleben eines Menschen zu verraten wissen, so tut es mir ehrlich leid ... sorry, aber ich persönlich bezweifle, dass jeder, der ein umgedrehtes Pentagramm mit sich herumträgt, zwingend mit tiefstem Herzen ein "Satanist" sein muss - ebenso wenig glaube ich, dass mehr als eine handvoll aller Metaller, die es eben irgendwie "cool" finden, einen Thorshammer zu tragen, auch nur eine Zeile der Edda gelesen haben, oder vielleicht mehr als zwei namen der nordischen Götterwelt aufzusagen wissen ...
In diesem Sinne - nicht alles, was Gold ist, funkelt ...
Rabenkind.
So meinte ich es nicht ganz.
Ich finde es ganz einfach nur hilfreich, etwas am Aeußeren eines Menschen zu haben, was ihn fuer einen selbst noch viel interessanter macht.
Sprich, genau das, was Du meintest, durch das Aeußere wird das Innere viel interessanter.
Und ich schließe (bzw. halt tippe) auch nicht darauf, dass jemand Satanist ist, wenn er ein Pentagramm unhaengen hat. Wahrlich ist's dann aber so, dass ich zu diesen Menschen, die sich durch irgendetwas aufmerksam machen, was mich selbst interessiert, Kontakt aufnehmen moechte, um herauszufinden, ob sie einen Teil ihres Inneren heraustragen - oder eben nicht.
Yoris
05-23-2004, 04:48 PM
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass ich mich schon recht oft verschätzt habe, wenn es darum ging, Menschen nach ihrem Äußeren zu beurteilen. Gerade besagte Bandshirts sind immer sehr irreführend.
Ich seh z.B. wen mit nem Slipknot-shirt und Nietengurt und denk mir, dass is halt jemand der besonders hart und böse rüberkommen möchte, und steck ihn schomal in eine Schublade, die eher negativ behaftet ist.
Dann lerne ich denjenigen näher kenne und merke, dass das eigendlich ein super netter Kerl is, mit dem ich richtig gut zurecht komme.
Ich find das Äußere schon wichtig, aber ich versuche für meinen Teil so neutral wie möglich zu beurteilen, wenn es um fremde Personen geht. Zu oft habe ich Leute schon falsch eingeschätz.
Schackessper
05-23-2004, 04:52 PM
Jein, so hatte ich´s auch nicht ganz gemeint. Ich habe jetzt nicht so sehr "Aushängeschilder" wie Symbole Shirts u.s.w. gemeint, sondern eher allgemein die Farben, Gesichtsausdrücke, Frisuren, Gangart, Bewegungen..... ...aber auch z.B. was für Schuhe jemand trägt (nicht die Marken *g*, sondern die Art!), wie er die Kleidung trägt....... ...einfach alles, was das Äußere ausmacht.
Natürlich können aber eben auch Symbole und Banshirts Neugier wecken, doch könnte ich mir vorstellen, jemanden mit z.B. einem Dornenreich-T-Shirt zu sehen, bei dem meine erste Neugier allerdings gleich durch seinen gesamten Ausdruck (vorher genannte Dinge) gleich wieder verfliegt.
In den Augen sieht man auch sehr viel..... ...ist aber fraglich, ob das noch zu Äußerlichkeiten zählt... ....ich würde eher sagen, "nein"!
Leander
05-24-2004, 04:34 AM
Genau und wenn ich ein beiges Hemd an habe und eine graue Hose, bzw. wenn ich normal angezogen bin, dann würde viele gar nicht wissen, dass ich sehr viel Metal - zum Teil auch sehr hartes Zeug - höre.
Früher machte ich es so, ich war unsicher, wollte unbedingt eine Freundin haben und musste mich halt schwarz anziehen, damit jede gleich sieht, dass ich Metal höre. LOL Mittlerweile ist es mir total egal, ich bin kein Metaller, sondern ein vielseitiger Mensch und ja, man kann auch "bunt" angezogen sein und extreme Musik machen und hören! Ich mag keine Regeln und Einschränkungen und mich langweilt es mittlerweile, ganz in schwarz herumzulaufen. Und genauso langweilen mich fast alle Metaller, weil die IMMER NUR schwarz angezogen sind, immer nur dieses und jenes hören, NUR Death oder NUR Gothic -> langweilig. Immer nur schwarz angezogen mit Nieten rumlaufen ist für mich lebensverneinend, Vielfalt des Lebens nicht sehend. Und am schlimmsten finde ich ja die ganzen halbnackten Tussis, schwarzgeschminkt, extra aufreizend gekleidet und mit Lackkleid oder sonstwie klischeemäßig angezogen, die dann auf den Konzerten sich so super geil vorkommen. Von den Bands schauen sie sich eh nix an, aber Hauptsache tiefer Ausschnitt und "ich bin die düstere geile Vampirprinzessin of darkness and eternal mourning"-Look. Und die Männer sind halt die harten, bösen Metalkrieger. Naja, gääääääääähn, einfach gäääääääääääääähn.
Achja, und zu Bandshirts: Ebenso langweilig, immer die selbe Optik, evil-satan-pentagramm-killkillkill-murder-darkness-warrior-of-death666-Look. Gähn! Und wie jemand drauf ist, kann man wirklich nicht sehen! Wie auch? Wenn man Dornenreichshirt anhat, glauben alle, der hört NUR Dornenreich und Gejammere, hat einer Nile an, glauben alle, der hört NUR Death Metal. Was soll ich da anziehen? Wenn ich aber Black UND Gothic UND Death UND POwer UND Thrash Metal höre UND Rock UND Pop UND Elektro UND Klassik UND Filmmusik? Ich müsste ein Shirt haben mit Immortal meets Thomas D meets VnV Nation meets Kataklysm meets Dido meets Herbert Grönemeyer meets Summoning meets Tenhi meets Nick Cave meets Der mit dem Wolf tanzt-Soundtrack. Deswegen mag ich keine Bandshirts mehr ,da sie entweder lächerlich aussehen oder halt sowieso limitieren, einschränkend sind, ich trage nur mehr mein Dornenreichshirt, mein Crusadeshirt (befreundete Band), rage against the machine und meinen VnV-Nation-Pullover. Aber die ach so bösen Dimmu Borgirsachen und The Sins of thy beloved, wo ach so düstere Frauen zu sehen sind, wo die eine die anderen mitm Messer ermordet hat, naja...diese Optik mag ich einfach nicht, ist mir zu langweilig...und stößt mich mittlerweile auch ab.
Genau und wenn ich ein beiges Hemd an habe und eine graue Hose, bzw. wenn ich normal angezogen bin, dann würde viele gar nicht wissen, dass ich sehr viel Metal - zum Teil auch sehr hartes Zeug - höre.
Früher machte ich es so, ich war unsicher, wollte unbedingt eine Freundin haben und musste mich halt schwarz anziehen, damit jede gleich sieht, dass ich Metal höre. LOL Mittlerweile ist es mir total egal, ich bin kein Metaller, sondern ein vielseitiger Mensch und ja, man kann auch "bunt" angezogen sein und extreme Musik machen und hören! Ich mag keine Regeln und Einschränkungen und mich langweilt es mittlerweile, ganz in schwarz herumzulaufen. Und genauso langweilen mich fast alle Metaller, weil die IMMER NUR schwarz angezogen sind, immer nur dieses und jenes hören, NUR Death oder NUR Gothic -> langweilig. Immer nur schwarz angezogen mit Nieten rumlaufen ist für mich lebensverneinend, Vielfalt des Lebens nicht sehend. Und am schlimmsten finde ich ja die ganzen halbnackten Tussis, schwarzgeschminkt, extra aufreizend gekleidet und mit Lackkleid oder sonstwie klischeemäßig angezogen, die dann auf den Konzerten sich so super geil vorkommen. Von den Bands schauen sie sich eh nix an, aber Hauptsache tiefer Ausschnitt und "ich bin die düstere geile Vampirprinzessin of darkness and eternal mourning"-Look. Und die Männer sind halt die harten, bösen Metalkrieger. Naja, gääääääääähn, einfach gäääääääääääääähn.
Achja, und zu Bandshirts: Ebenso langweilig, immer die selbe Optik, evil-satan-pentagramm-killkillkill-murder-darkness-warrior-of-death666-Look. Gähn! Und wie jemand drauf ist, kann man wirklich nicht sehen! Wie auch? Wenn man Dornenreichshirt anhat, glauben alle, der hört NUR Dornenreich und Gejammere, hat einer Nile an, glauben alle, der hört NUR Death Metal. Was soll ich da anziehen? Wenn ich aber Black UND Gothic UND Death UND POwer UND Thrash Metal höre UND Rock UND Pop UND Elektro UND Klassik UND Filmmusik? Ich müsste ein Shirt haben mit Immortal meets Thomas D meets VnV Nation meets Kataklysm meets Dido meets Herbert Grönemeyer meets Summoning meets Tenhi meets Nick Cave meets Der mit dem Wolf tanzt-Soundtrack. Deswegen mag ich keine Bandshirts mehr ,da sie entweder lächerlich aussehen oder halt sowieso limitieren, einschränkend sind, ich trage nur mehr mein Dornenreichshirt, mein Crusadeshirt (befreundete Band), rage against the machine und meinen VnV-Nation-Pullover. Aber die ach so bösen Dimmu Borgirsachen und The Sins of thy beloved, wo ach so düstere Frauen zu sehen sind, wo die eine die anderen mitm Messer ermordet hat, naja...diese Optik mag ich einfach nicht, ist mir zu langweilig...und stößt mich mittlerweile auch ab.
Wenn das bei Dir so ist, ist es ja in Ordnung.
Ist aber ein Mensch wirklich der gaenzlich schwarzen Einstellung, oder ist halt Satanist oder aehnliches, waere es Selbstverleumdnung (bin mir gerade nicht sicher, ob es so geschrieben wird.. hmn..), dann bspw. mit einem ''Alles ist soo toll und ich mag Christen'' Tshirt rumzulaufen.
Ach, ich sehe schon, es bringt mir hier nichts mehr.. *aufgeb*
Devourment
05-24-2004, 06:43 AM
Ich denke ich kann von jeder dargestellten Meinung etwas abgewinnen...mein Beitrag war doch sehr kurz und allgemein gehalten, und bezog sich eben auf dieses symbolhafte...
Ich finde eben, dass diese Symbole, T Shirts usw zwar einen gewissen Hinweise auf "Ausrichtungen" geben können, aber eben dann nur einen Bruchteil äußern, und viele der Nuancen eines Menschengeistes, die man eben nur durch nähere Gespräche und ähnliches bekommen kann, verdeckt werden...
Außerdem geht es mir bei vielen dieser Symbole, wie auch immer, so, dass sie dann eigenes zu sehr abdecken; angenommen, ich würde zum Beispiel das eine oder andere des Satanismus zur Identität passend befinden, würde ich trotzdem nie ein Pentragramm oder sonstiges tragen, da erstens das allgemeine bzw bekannte über Satanismus von einem Menschen geschrieben wurde, der andere Eindrücke von Leben hatte als ich und damit zweitens niemals genau das beschreiben wird, was ich lebe.
Das ist das was ich mit Nuancen meine. Soll natürlich nicht heißen dass jeder, der Pentragramme, Mjölnir oder sonstwas gern an Körperschmuck und Kleidung trägt, sich auf die Zehen getreten fühlen soll.
blubb.
Schackespeer: Ich glaube worauf du anspielst ist dann wohl eher der "unbewusstere" Part eines Menschen, Kleidung usw ist schließlich das, was man aktiv gestaltet, aber etwa Gangart, Mimik eher etwas sind, was ... anders ... (wie auch immer) und eher seltener kontrolliert wird..mir fehlen jetzt mal ganz spontan die Worte das weiterzuführen..
Leander
05-24-2004, 06:59 AM
Ist aber ein Mensch wirklich der gaenzlich schwarzen Einstellung, oder ist halt Satanist oder aehnliches, waere es Selbstverleumdnung (bin mir gerade nicht sicher, ob es so geschrieben wird.. hmn..), dann bspw. mit einem ''Alles ist soo toll und ich mag Christen'' Tshirt rumzulaufen.
Ach, ich sehe schon, es bringt mir hier nichts mehr.. *aufgeb*
Äh, das habe ich nicht kapiert? Gänzliche Einstellung? Christen-T-Shirt?
Jedenfalls finde ich es langweilig, immer nur schwarz zu tragen, wie ich es auch langweilig finde, jeden Tag Bohnensuppe mit Schnitzel zu essen und jeden Tag nur immer dasselbe Spiel zu spielen. Die Abwechslung, die Vielseitigkeiten machen es!
Und manche Metaller/Gothic schimpfen ja, dass "Normalos" lächerlich sind. Aber wo ist der Unterschied zwischen einem HipHopper mit Baseballkappe und Goldkette "yo yo, check that out" und einem Metaller mit Pentagramm, ganz in schwarz und "ich bin so düster"? Ist doch beides gleich einseitig. In den Charts singen sie halt "ich bin so happy, lalala, uhhu", was oberflächlich und kitschig ist, aber "ich bin so schlecht drauf, ohoh" ist doch nicht besser, weil beides eben einseitig ist. Zudem mag ich allgemein Szenen nicht, weil es in JEDER Szene diese Regeln, wie man zu sein hat, diese Klischees und diese Monotonie gibt. Ob jetzt ein Metaller den düster-bösen Friedhofsgänger mimt oder ein Hiphopper den obercoolen Gangstaboss mit "yo man"-Auftreten, ist austauschbar.
PS Mir ist aber auch klar, dass jemand, der nur schwarz trägt und nur düstere oder böse oder sonstwas Sachen hört, nicht anders kann. Ich war selber mal so drauf, dass ich mich NUR SO wohl fühlte und alles, was nicht so und so war, war mir zu oberflächlich. Weil ich ja GOthic Metal für sie tiefgründig hielt. Damals hätte ich mich auch nie normal angezogen. Aber ich habe mich einfach entwickelt und ein einseitiges Leben bzw. eben nur so und so sein zu können, basiert nunmal auf Ängsten, Unsicherheiten, Zwängen. So wollen sich alle von der Oberflächlichkeit der anderen abgrenzen und merken gar nicht, wie oberflächlich sie selber aber sind. Manche entwickeln sich weiter, manche nicht. Und ich bin nunmal so, dass ich halt das höre, was ich will, egal, was andere denken und ich habe nunmal so vielfältige Interessen.
Schackessper
05-24-2004, 07:58 PM
Yo mann, aber andasrum isch das auch! ;-)
Also es kann auch sein, daß jemand vollkommen andere Entwicklungsschritte macht, als z.B. Du, und man einfach anhand der aktuellen "Position" überhaupt nicht sagen kann, ob er nun weiter, oder weniger weit ist. Zwar bin ich auch eher jemand, der Ausgeglichenheit anstrebt, doch würde ich nicht sagen, daß es zwangsläufig die Ausgeglichenheit ist, die den Sinn ergibt.
Wenn es Menschen gibt, die nur ganz kurz traurig sind, dann haben sie´s wieder hinter sich, können munter sein u.s.w..... ...bei anderen wiederum dauert es schon viel länger, so kann es auch Menschen geben, die ihr ganzes Leben auf einer der zwei Seiten verbringen um darin Erfahrungen zu sammeln, und für sie würde die Ausgeglichenheit überhaupt keinen Sinn ergeben, da sie nicht auf ihr Inneres treffen würde. Von daher finde ich es nicht zwangsläufig negativ, wenn jemand sein Leben in eintönigem Schwarz verbringt oderin munter, kunterbunter Farbe.
Ich denke, es ist gut, wenn man acht gibt, nicht von seinem aktuellen Bewußtseins- und Erkenntnisstand auszugehen, um Selbiges bei anderen zu beurteilen, denn es ist doch meistens alles irgendwie anders, und die Entwicklungsschritte können so unterschiedlich aussehen, daß man sie lieber nicht in Vergleiche zwängen sollte. Ich habe es ehrlich gesagt etwas schwer, wenn jemand sagt, "so war ich auch mal.......", denn damit sagt er eigentlich immer, daß er genau das, was man selbst momentan fühlt, auch gefühlt hätte und inzwischen weiß, daß das nicht das wahre war...... ..ich komme mir auf den Schlips getreten vor, wenn mir jemand soetwas sagt.
schattenfuerst
05-25-2004, 03:06 PM
So - kaum schaut man nimma regelmäßig vorbei, entflammen hier gleich wieder diskussionen.
was leander anspricht bzgl. seiner früheren kleidungsgewohnheiten und seinen jetzigen, muss ich sagen, dass das wohl ein natürlicher entwicklungsprozess eines menschen ist. von den ganzen metallern die da so rumlaufen, tragen davon 60 % in den nächsten drei jahren nicht mehr diese art der kleidung, weil sie sich auch verändern, aber in dieser phase des lebens sehen es diese leute eben als besten ausdruck an. es heißt ja so schön: kleider machen leute. und es stimmt schon, dass man ein wenig etwas von einem menschen auf grund seiner kleidung erkennen kann. auch wenns nicht viel ist.
ich vertrete jedenfalls jenen standpunkt, bei dem es heißt, dass man einen menschen vorwiegend an hand der äußerlichen erscheinung beurteilt. gefällt einem der erste äußere eindruck nicht, hat man gar nicht erst das bedürfnis näher auf diese person einzugehen - eigentlich schade, aber so seh ich das.
dass musik immer polarisiert und "szenen" bildet ist leider(?) bekannt. und somit folgen viele leute einem gewissen modetrend innerhalb einer musikrichtung. so ziehen sich eben die metla schwarz an mit nieten, die crunger gerne bissi abgefuckter als wandelnde katoffelsäcke. naja was solls. ich akzeptiere jeden wie er ist.
ich persönlich kleide mich gerne schwarz, weil ich schwarz als sehr elegant empfinde. ich freue mich immer wieder in meinen schwarzen anzug zu schlüpfen. aber es war nicht immer so und es wird sich womöglich einmal ändern. aber jetzt in diesem lebensabschnitt in dem ich mich befinde genieße ich es vorwiegend in schwarz herumzulaufen. hm - ich bin womöglich ein modisches feindbild für leander, da ich auch gerne bandshirts trage :)
ach blablabla - langer rede kurzer sinn: jeder darf sich kleiden wie er will und soll so glücklich sein wie er ist!
Leander
05-25-2004, 04:58 PM
Nein, ich habe keine Feindbilder, jeder soll machen, wie er will. Nur soll er keine anderen verurteilen bzw. sich als was besseres fühlen, nur weil er dieses oder jenes trägt.
Ala "ich bin ja so toll, weil ich dies und das anhabe und du bist scheiße, weil du sowas nicht anhast".Was jemand anhat, weil es ihm persönlich gefällt, ist mir egal, ist alles ok, nur mag ich es nicht, wenn manche diverese nur anziehen, damit sie cool sind, böse, oder einfach, weil man so auszuschauen hat, wenn man bei einer Szene dabeisein will.
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