Leander
08-25-2005, 12:22 AM
Mit dem Herzen sehen
Lange Jahre, kalt auf meinen Schultern,
Ein tristes Starren in dunkle Wälder,
Aus denen man kein Entrinnen findet,
Stille tötet schonend, fast schon zart,
Man merkt es nicht, wenn man Leere in sich hat.
Keine Hoffnung mehr, festgefroren, bald entsagt,
Ein Tag, die Woche, zahllos' Jahre,
In denen das Eis sich frostig 'mehrte
Und nichts mehr übrig ließ,
Kummerwind letztes Träumen fortwärts bließ,
Eine Art von Starre, ein Grab,
In das man sich bettet oder gelegt wird, wer weiß.
Wer weiß.
Meine Augen schon an das Dunkel gewöhnt,
All' die Zeit dasselbe Finster,
Schon aufgegeben, schon abgefunden mit dem Leben,
Als von fern ein Lichtschein strahlte,
Mir neue Hoffnung in mein Herzen malte
Und von einem Augenblick zum nächsten
Warst du plötzlich hier.
Woher du kamst, wieso wir uns trafen...
Ich weiß es nicht, nur weiß ich eins...
Ich liebe di...
Ich liebe dichte Wälder, die Stille, auch wenn sie einsam macht,
Unter Dickichtholz fand ich eine gold'ne Locke,
Wie eine Spur, hin zu dir,
Wohlig in mir, Aufatmen nach so langen Jahren,
Aufatmen nach so langen Jahren.
Eine Stimme, die mich zu dir rief,
Meine Sehnsucht auf deinem Busen schlief,
Ein Begehren, das loderte schier unzähmbar,
Ob dies alles nur geträumet war?
Eine Träne rann über ihr Gesicht...
...Und da, wo er sonst mit den Augen sah,
Sah er nun mit dem Herz...
...Und erkannte, wer sie wirklich war...
Doch Land so fern, Distanz trennt,
Niemand der Hoffnung Namen nennt,
Möglichkeit, so zeig' dich doch,
Oder ist 's bloß Hohn, der zu uns kroch?
Land so fern, Distanz trennt,
Endlose Mauern zwischen uns,
Die trennen, nichts vergönnen,
Und doch pocht mein Herz für dich.
Mit dem Herzen sehen,
Mit den Herzen Hand in Hand gehen,
Mit uns'ren Seelen innig verschmelzen,
Das will ich, wünsche ich,
Ich sehe dich, erkenne dich
Und du auch mich? Und du auch mich?
Sehnsucht
Hier sitze ich nun und denke an dich,
Nur die Kerzen, schweigend, umgebend - mich.
Du verweilst weit weg, in meiner Brust klafft die Leere,
Gefüllt mit Einsamkeit.
Die Flamme schmiegt sich mit einem Etwas von Wärme
An das Leuchten der anderen,
Nährt sich mit dem Sauerstoff, den ich ihr entgegenseufze,
Ich vergrabe mich, sehnsüchtig, in Erinnerungen,
Trübe Gedankenruinen, überzogen von Spinnweben der Zeit.
Aberviele Wehklagen spiegeln sich in meinen Tränen,
In denen auch dein Abbild durchlächelt
Und ich einmal mehr weiß,
Wie sehr ich dich...ich vermisse dich.
"Komm wieder", fleh' ich, "was, wenn nicht?"
"Was, wenn nicht?"
Weinerlich gieße ich die Blume in mir,
Die du einst zur Blüte gebracht,
So sacht entfacht,
Und auch die Kerze säuselt leis' vor sich hin...
...Und nur sie weiß - außer mir...und dir,
Wieso ich so einsam bin.
Augenblicke
Augenblicke sind wie Sandkörner,
Aus ihrer Vielzahl entsteht der Strand,
Augenblicke sind wie Wassertropfen,
Aus ihnen entsteht der Sehnsucht Meer.
Augenblicke sind nicht nur Momente -
Wobei sie der Nektar meines Seins sind -
Augenblicke sind auch...
Tiefe Berührungen von sanfter Art,
Ein Blick von dir, so warm und zart,
Ein klarer See, so wohlig, blau,
Ich fühl' 's, wenn ich dir in die Augen schau.
Es ist nur diese Farbe,
Doch an ihr ich mich labe,
Beruhigend Schönheit, Unendlichkeit,
Ein Schwarz, ein Fühlen, fließend weit,
Ein Blau, das des Herzens Blume gießt
Und sich Ranken räkeln, alles sprießt,
Wächst, umarmt sich, voll' Zärtlichkeit,
Die ruhig besänftigt altes Leid.
Magie berührt, verführt,
Glänzt, funkelt, ziert,
Wir driften ab und träumen weiter,
Oh lass mich sein dein Wegbegleiter.
Die Zeit vergeht, verweht, unstoppbar gleitet sie dahin,
Doch atmen wir! Sind wir! - Das der Sinn!
Ein kurzes Glück in Funken der Zeit
Ist besser, als die trübe Einsamkeit.
Du bist mein Geschenk. Was Schöneres hätte mir niemand geben können.
Jede Sekunde mit dir ist ein Geschenk...
Jede Sekunde...
Jede Sekunde.
Lange Jahre, kalt auf meinen Schultern,
Ein tristes Starren in dunkle Wälder,
Aus denen man kein Entrinnen findet,
Stille tötet schonend, fast schon zart,
Man merkt es nicht, wenn man Leere in sich hat.
Keine Hoffnung mehr, festgefroren, bald entsagt,
Ein Tag, die Woche, zahllos' Jahre,
In denen das Eis sich frostig 'mehrte
Und nichts mehr übrig ließ,
Kummerwind letztes Träumen fortwärts bließ,
Eine Art von Starre, ein Grab,
In das man sich bettet oder gelegt wird, wer weiß.
Wer weiß.
Meine Augen schon an das Dunkel gewöhnt,
All' die Zeit dasselbe Finster,
Schon aufgegeben, schon abgefunden mit dem Leben,
Als von fern ein Lichtschein strahlte,
Mir neue Hoffnung in mein Herzen malte
Und von einem Augenblick zum nächsten
Warst du plötzlich hier.
Woher du kamst, wieso wir uns trafen...
Ich weiß es nicht, nur weiß ich eins...
Ich liebe di...
Ich liebe dichte Wälder, die Stille, auch wenn sie einsam macht,
Unter Dickichtholz fand ich eine gold'ne Locke,
Wie eine Spur, hin zu dir,
Wohlig in mir, Aufatmen nach so langen Jahren,
Aufatmen nach so langen Jahren.
Eine Stimme, die mich zu dir rief,
Meine Sehnsucht auf deinem Busen schlief,
Ein Begehren, das loderte schier unzähmbar,
Ob dies alles nur geträumet war?
Eine Träne rann über ihr Gesicht...
...Und da, wo er sonst mit den Augen sah,
Sah er nun mit dem Herz...
...Und erkannte, wer sie wirklich war...
Doch Land so fern, Distanz trennt,
Niemand der Hoffnung Namen nennt,
Möglichkeit, so zeig' dich doch,
Oder ist 's bloß Hohn, der zu uns kroch?
Land so fern, Distanz trennt,
Endlose Mauern zwischen uns,
Die trennen, nichts vergönnen,
Und doch pocht mein Herz für dich.
Mit dem Herzen sehen,
Mit den Herzen Hand in Hand gehen,
Mit uns'ren Seelen innig verschmelzen,
Das will ich, wünsche ich,
Ich sehe dich, erkenne dich
Und du auch mich? Und du auch mich?
Sehnsucht
Hier sitze ich nun und denke an dich,
Nur die Kerzen, schweigend, umgebend - mich.
Du verweilst weit weg, in meiner Brust klafft die Leere,
Gefüllt mit Einsamkeit.
Die Flamme schmiegt sich mit einem Etwas von Wärme
An das Leuchten der anderen,
Nährt sich mit dem Sauerstoff, den ich ihr entgegenseufze,
Ich vergrabe mich, sehnsüchtig, in Erinnerungen,
Trübe Gedankenruinen, überzogen von Spinnweben der Zeit.
Aberviele Wehklagen spiegeln sich in meinen Tränen,
In denen auch dein Abbild durchlächelt
Und ich einmal mehr weiß,
Wie sehr ich dich...ich vermisse dich.
"Komm wieder", fleh' ich, "was, wenn nicht?"
"Was, wenn nicht?"
Weinerlich gieße ich die Blume in mir,
Die du einst zur Blüte gebracht,
So sacht entfacht,
Und auch die Kerze säuselt leis' vor sich hin...
...Und nur sie weiß - außer mir...und dir,
Wieso ich so einsam bin.
Augenblicke
Augenblicke sind wie Sandkörner,
Aus ihrer Vielzahl entsteht der Strand,
Augenblicke sind wie Wassertropfen,
Aus ihnen entsteht der Sehnsucht Meer.
Augenblicke sind nicht nur Momente -
Wobei sie der Nektar meines Seins sind -
Augenblicke sind auch...
Tiefe Berührungen von sanfter Art,
Ein Blick von dir, so warm und zart,
Ein klarer See, so wohlig, blau,
Ich fühl' 's, wenn ich dir in die Augen schau.
Es ist nur diese Farbe,
Doch an ihr ich mich labe,
Beruhigend Schönheit, Unendlichkeit,
Ein Schwarz, ein Fühlen, fließend weit,
Ein Blau, das des Herzens Blume gießt
Und sich Ranken räkeln, alles sprießt,
Wächst, umarmt sich, voll' Zärtlichkeit,
Die ruhig besänftigt altes Leid.
Magie berührt, verführt,
Glänzt, funkelt, ziert,
Wir driften ab und träumen weiter,
Oh lass mich sein dein Wegbegleiter.
Die Zeit vergeht, verweht, unstoppbar gleitet sie dahin,
Doch atmen wir! Sind wir! - Das der Sinn!
Ein kurzes Glück in Funken der Zeit
Ist besser, als die trübe Einsamkeit.
Du bist mein Geschenk. Was Schöneres hätte mir niemand geben können.
Jede Sekunde mit dir ist ein Geschenk...
Jede Sekunde...
Jede Sekunde.